Der Besuch der alten Dame

Auch wenn ich diese Tragische Komödie unfreiwillig wegen der Schule gelesen habe, so verspüre ich dennoch den Drang eine Rezension zu verfassen. Nicht etwa, weil ich das Drama als so unglaublich gut empfunden habe, sondern weil ich der Meinung bin, Kritik muss gegeben werden auch wenn der Großteil der Bevölkerung nicht mit mir übereinstimmen wird.

Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt ist eines dieser Bücher, die man für  die Schule lesen muss, sich aber wünscht ,sie in die Ecke werfen zu können und ein für alle Mal zu vergessen. Die Handlung ist ganz deutlich voraussehbar – ich weiß nicht ob die Leute deswegen dieses Buch verehren – , doch ich bevorzuge Bücher, bei denen die Spannung aufgebaut wird anstatt weggeworfen.

Das Theaterstück handelt von einer Multimillionärin, die in ihren späten Jahren ihre finanziell ruinierte Heimatstadt Güllen besucht. Mit einem Bürger dieser Stadt – Herrn Ill – hatte sie damals eine Beziehung und zeugte ein Kind mit ihm. Dieser hatte jedoch die Vaterschaft vor Gericht geleugnet und stattdessen eine andere Frau geheiratet. Claire Zachanassian – die alte Dame – kommt demnach nach Güllen um für “Gerechtigkeit” zu sorgen. Darunter versteht sie den Mord an Herrn Ill wegen seines Vergehens vor vielen Jahren. Als Ansporn für den Mörder bietet sie eine Milliarden Euro für die Stadt Güllen als Preis für den Kopf ihres alten Freundes.

Die alte Dame bringt bei ihrem Eintreffen einen Sarg mit, der, wie man bald erfahren wird, für Herrn Ill gedacht ist. Schon allein der Fakt, dass das Ende des Stücks die gesamten 137 Seiten voraussehbar war, ist erbärmlich. Das Zeug, welches einen zu einem angesehenen Schriftsteller macht, ist die Spannung und die plötzliche Wendung der Handlung, was bei dem Besuch der alten Dame zu keinem Zeitpunkt vorhanden war oder angedeutet wurde.

Auch ist es sehr unglaubwürdig, dass die gesamte Stadt hinter der plötzlich auftauchenden Dame steht und ihren alten Freund hintergeht. Wenn das nicht schon schlimm genug gewesen wäre, stellt sich auch seine eigene Familie gegen ihn, was ich sehr bezweifle, dass es in Realität möglich gewesen wäre.

Schlicht und ergreifend ist das Stück weder lustig und kann damit nicht als “Tragische Komödie” eingestuft werden, noch kann es als eines der “angesehensten und ergreifendsten Stücke” aufgefasst werden, das nach dem zweiten Weltkrieg verfasst wurde. Ich verstehe die Auffassung der Leute nicht, die die Andeutung des Mordes durch das Bringen eines Sarges der Alten Dame als lustig empfinden und das Stück damit als Komödie abgestempelt haben. Natürlich ist es amüsant, wenn jemand den Sarg einer Person durch die Stadt trägt und dessen Beerdigung plant, doch es ist eher ein Akt der Grausamkeit als ein Akt, welcher ein Stück in die Kategorie “Komödie” fallen lässt.

Meiner Meinung nach verdienen es andere Stücke oder Bücher weit mehr, in die Kategorie “anregendsten und fesselnden” Stücke oder Bücher zu fallen. Wie kann man dieses Stück als “fesselnd” empfinden und damit Bücher wie Silberflügel von Kenneth Opel außen vor lassen? Verdienen es nicht andere Stücke mehr, die nicht durchschaubar und einseitig sind, als “anregend” bezeichnet zu werden?

ANMERKUNG: Auch vertrete ich die Meinung, dass nicht etwa alte und für die Jugend unbedeutende Bücher und Stücke im Deutschunterricht gelesen werden sollten, sondern neuere, die jüngere Generation betreffende und ansprechende Bücher.

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The Raven Boys

“The Raven Boys” von Maggie Stiefvater ist eine sehr spannende Reihe. Mit langen Textpassagen über die einzelnen Charaktere scheint es, als kenne man sie persönlich. Die 17 jährige Blue Sargent ist die Tochter einer Wahrsagerin, die wirklich magische Talente zu besitzen scheint. Während ihre ganze Familie zu den Wahrsagern gehört, kann sie einzig und allein die Kräfte anderer verstärken. Doch nicht nur diese Enttäuschung lastet auf ihrem Herzen, sondern auch ihr Fluch: Den Jungen, den sie küsst, wird sterben.

Und als sie eines Nachts bei einem jährlichen Ritual auf den Jungen Gansey trifft, wird ihr bewusst, dass er durch sie sterben wird. Doch wird er durch einen Kuss sterben, durch seine tödliche Allergie gegen Bienen oder aufgrund der gefährlichen Suche nach dem walisischen König Glendower?

Zusammen mit Ganseys Freunden Adam und Ronan machen sich die vier Jugendlichen auf die Suche nach dem “schlafenden” walisischen König Glendower, denn demjenigen, der den Untoten findet, steht eine Gunst zu. Während der reiche Gansey den König nur aus Spaß sucht, und dem Drang Magisches zu entdecken, braucht der hartarbeitende Adam die Gunst wirklich.

Neben der Suche nach dem verschollenen König spielt auch Ronans Kraft eine große Rolle: der unsympathische 17 jährige kann Sachen aus seinen Träumen holen. Neben der herzergreifenden Geschichte über seine Familie, lernt man auch ihn von seiner netten Seite kennen.

Die vier Charaktere sind von Grund auf verschieden: Gansey will allen Menschen das Leben erleichtern, Adam will sich von niemandem helfen lassen und möchte sich selbst beweisen, Blue ist sarkastisch und widerspenstig und Ronan ist ein Schlägertyp, der seine Gefühle schlecht zum Ausdruck bringen kann.

Die einzige Kritik, die ich zu dieser Reihe habe, – die jedoch für mich ausschlaggebend war – , sind die langen Passagen, die meiner Meinung nach nicht notwendig für die Geschichte sind. Auch kommt dazu, dass die Passagen von den weniger wichtigen Leuten – Adam und Ronan – oftmals länger sind als die von Blue und Gansey. So kann es vorkommen, dass über 20 Seiten etwas von Ronans Träumen oder Adams Arbeit erzählt wird, jedoch nur über 2 Seiten die eigentliche Konfliktsituation zum Ausdruck gebracht wird. Auch wenn die eigentliche Geschichte – die spannende Suche nach dem “schlafenden” walisischen König Glendower – sehr interessant, spannend und lustig ist, habe ich das vierte Buch in der Mitte abgebrochen, weil es mir zu lang wurde. Auch wenn man an dieser Stelle von mangelndem Durchhaltevermögen sprechen kann, so habe die gesamten vier Bücher darauf gewartet, dass irgendetwas an diesen langen Passagen sich als wichtig entpuppt, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht.

Wer also diese Reihe lesen möchte, die an sich ein sehr interessantes Konzept besitzt, braucht meiner Meinung nach sehr viel Geduld, da sich auch das erste Buch sehr in die Länge zieht und die Charaktere sich erst in der Mitte des Buches kennenlernen. Nichts desto trotz lohnt es sich diese Reihe zu lesen, da die Geschichte von übernatürlichen Fähigkeiten spricht, die man sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können…

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Wer ist Violet Park?

“Ich traf Violet, nachdem sie gestorben war, aber das hielt mich nicht davon ab, sie kennenzulernen.”

Das erstklassige Buch “Wer ist Violet Park?” von Jenny Valentine erzählt die Geschichte eines Jungen – Lukas – , der in einem Taxigeschäft die Urne einer Frau findet und kurzer Hand beschließt, sie mitzunehmen. Lukas’ Vater ist verschwunden als er 10 Jahre alt war und es scheint, als habe die Urne der mysteriösen Frau Violet Park immer mehr mit dem Verschwinden seines Vaters zu tun. Da sich der Junge zu der Frau verbunden fühlt, beginnt er ihre Vergangenheit zu hinterfragen und stellt somit sein Leben auf den Kopf…

Das Buch ist unvorhersehbar, gut geschrieben und sehr tiefsinnig. Es erzählt die verschiedenen Perspektiven und Verarbeitung des Verschwindens des Vaters in Zusammenhang mit Violet’s Identität. Man erfährt viel über Lukas’ Gedanken und das Ringen mit sich selbst: Ist sein Vater gestorben oder hat er die Familie mutwillig verlassen?

Auch setzt sich das Buch bewusst mit Verlust auseinander, mit dem Verlust eines Vaters, Sohnes, Ehemannes und Freundes. Neben dem Verlust sticht auch die geheimnisvolle Persönlichkeit von Violet Park heraus, die mit zunehmenden Seiten aufgedeckt und erkundet wird.

Meiner Meinung nach ist das Buch in jeglicher Hinsicht besonders, da es sich mit einer schwierigen Situation auseinandersetzt und die Gefühle des Jungen gezielt herausbringt. Auch der Charakter der Mutter spielt eine wichtige Rolle, den sie macht ihren verschwundenen Ehemann für ihren depressiven Zustand verantwortlich und macht es so ihrem Sohn schwer, positive Gedanken über seinen Vater zu hegen.

Auf den Schluss zugehend konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, da sich auf jeder neuen Seite ein weiteres Geheimnis gelüftet und offenbart hat. Durch viele Konfliktsituationen werden die Handlungen des Jungen gerechtfertigt, der lediglich etwas über seinen verschwundenen Vater herausfinden will, gleichzeitig jedoch Angst vor der schlechten Seite des Vaters hat.

Ich kann das Buch jedem nur empfehlen, da es sehr tiefsinnig ist, einen zum Nachdenken bringt und unglaublich spannend ist.

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Maria Theresias Türkenkind

Dieser Eintrag liegt mir ganz besonders am Herzen, da dieser “historische Roman” von einer meiner Verwandten verfasst wurde: Irene Montjoye.

Das dünne Buch “Maria Theresias Türkenkind” handelt von der außergewöhnlichen Geschichte des Sklavenmädchen “Anna Maria”, das aus der Türkei und damit auch aus der Sklaverei entwischt und Ziehtochter der Habsburger Kaiserin Maria Theresia wird.

Die wahre Geschichte soll sich ungefähr um das Jahr 1745 ereignet haben, ist jedoch nie wirklich aufgezeichnet wurden, allein die Tochter Elise versuchte die Geschichte ihrer Mutter wiederherzustellen. Geboren ist das Türkenkind Anna Maria 1730 an den Ufern des Schwarzen Meeres. Die Pest nahmen der sechs jährigen und ihrer jüngeren Schwester die Eltern, bis die Sklavenhändler die beiden trennten und Anne Maria mit der Galeere nach Konstantinopel – das heutige Istanbul – schifften. Ihre Schwester sah sie daraufhin nie wieder. Alleine und verängstigt wurde die kleine Anne Maria als Sklavin verkauft und zu ihrem Sklavenherrn gebracht, dessen Familie sie stets gut behandelte, bis auf den Sohn des Gutsherren, der sie schlug und demütigte. Er war schließlich auch der Grund, weshalb die kleine Anne Maria aus dem Hause ihres Herrn floh und mit Hilfe eines anderen Sklaven es bis in ein Kloster in Pera schaffte. Dort musste sie harte Verhöre durchstehen, bis die Mönche sie schließlich nach Österreich Ungarn mitnahmen, unter der Annahme, sie sei eine Christin…

Das Buch ist hervorragend geschrieben, mit viel Genauigkeit und Erklärung zum Leben der Ziehtochter der Kaiserin Maria Theresia. Erschienen ist das Buch sowohl in Deutschland als auch in Ländern wie Australien oder Afghanistan.

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Willkommen in Cloudburst Falls

Cloudburst Falls: eine der magischsten Städte der USA. Neben den vielen Touristen leben verborgen die herrschenden Familien der Stadt, ganz oben die Rivalen “Sinclair” und “Draconi”. Die Anhänger der Familien zeichnet jedoch nicht nur die Macht über die Stadt aus, sondern auch die magischen Fähigkeiten – von guter Sehkraft bis zum Starksein ist alles dabei -, die die Familienmitglieder besitzen.

“Black Blade” von Jennifer Estep ist eine der spannendsten und nervenaufreibensten Trilogien, die ich jemals gelesen habe.

Hier die Geschichte: Lila Merriweather ist ein Waisenkind, ihre Mutter wurde vor langer Zeit vom Oberhaupt der “Draconi” Familie umgebracht. Um sich über Wasser zu halten ist Lila eine Diebin. Denn mit ihren Fähigkeiten, in die Seele anderer Leute zu schauen und deren Magie für sich zu nutzen, ist sie fast unschlagbar. Als sie eines Tages dem Sohn des Oberhaupts der “Sinclair” Familie – Devon –  das Leben rettet, wird sie als dessen Bodyguard eingestellt. Zusammen mit Devon und dessen Freund Felix versuchen die drei die “Draconi” Familie zu stürzen, die so vielen Familien Leid zufügt, und stoßen auf dunkle Geheimnisse…

“Black Blade” ist super gut geschrieben, die Protagonistin ist schlau und lustig, und die Story ist einfach zum dahin schmelzen. Mit Lila, der Protagonistin, habe ich gleich angefreundet, da man sich in ihre Situation sehr gut hineinversetzten kann: Sie möchte nicht Bodyguard einer Familie werden, da so ihre Mutter gestorben ist (sie war auch Bodguard der “Sinclair” Familie) und will sich von den Familien fern halten. Andererseits möchte sie sich an Victor Draconi rächen, denn er tötete ihre Mutter, und dieser Job wäre die perfekte Möglichkeit. Ausschlaggebend ist jedoch die Bezahlung, denn als Waisenkind unbefugt im Keller einer Bibliothek zu wohnen, bedeutet ein hartes und armes Leben für Lila.

Die Story besteht aus drei Büchern: “Black Blade: Das eisige Feuer der Magie”; “Black Blade: Das dunkle Herz der Magie” und “Black Blade: Die helle Flamme der Magie”.  Meiner Meinung nach sind die ersten zwei Bücher die besten, da die Bekanntmachung zwischen Lila und Devon sehr lustig gestaltet ist und der zweite Band dreht sich um “Das Duell der Klingen” – ein jährliches Turnier der Familien”, welches das Buch spannender und interessanter macht.

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Weltliteratur, die mir nicht gefallen hat

Geschmack ist immer so eine Sache. Selbst wenn der ganzen Welt etwas gefällt, heißt es noch lange nicht, dass es einem selber gefällt. Hier “Weltliteratur”, die mir nicht gefallen hat:

Der kleine Hobbit von J. R. R. Tolkien: Während ich die drei Filme “Der Hobbit” sehr gut fand, so hat mich das Buch nie richtig angesprochen. Zum einen kann es daran liegen, dass der Anfang sich sehr hinzieht, zum Anderen kann es aber auch sein, dass der  Film mehr Spannung und ausgebautere Handlung hatte als das 300  Seitenbuch.

Der Anfang wird sehr ausfürhlich beschrieben, was bei mir schon einen schlechten Eindruck hinterlassen hat. Anfangs kommen Gandalf und die 13 Zwerge zu Bilbo ins Auenland um ihn von ihrer Expedition zu erzählen und ihn scharf drauf zu machen, mitzukommen. Da diese Stelle nur teilweise von Bedeutung ist, aber sehr ausgeschmückt wurde, gefiel es mir nicht so gut wie “Herr der Ringe”.

Auch kommen in den drei Filmen “Der Hobbit”, die jeweils fast drei Stunden gehen, mehr Inhalt vor, die Protagonisten müssen mehr Abendteuer bestehen und mehrere Gefahren meisten. An der Stelle hätte ich mir gewünscht, dass “Der kleine Hobbit” noch mehr Spannung aufweist.

Divergent von Veronica Roth: Obwohl ich ein großer Fan von Veronica Roth’s neuer Serie “Der Rat der Neun” bin, hat mir “Divergent” nie wirklich gefallen. Ähnlich wie bei “Der kleine Hobbit”, fand ich die Filme besser, habe aber auch die nicht fertig geguckt.

SPOILER ALERT: Ein bisschen extrem fand ich, dass die beiden Eltern am Ende des ersten Buches sterben. Ich hätte wenigstens ein Elternteil überleben lassen, damit die Geschichte als Elternteil einer “Unbestimmten” weitergeht. An dieser Stelle hätte man eine Strafe einbauen können, die für die Eltern von “Unbestimmten” gelten, oder ähnliches…

Mary Poppins von Pamela L. Travers: Auch wenn Mary Poppins wahrscheinlich nicht mehr viel unter Jugendlichen gelesen wird, fand ich das Buch schon als Kind uninteressant. Während ich den Film geliebt hat, konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Das ausschlaggebende des Filmes waren die Lieder und die unwirklichen Farben, die es ja in einem Buch nicht geben kann. So hat das Buch meiner Meinung nach an Flair verloren.

Til Eulenspiegel von Hermann Bote: Mir ist nie richtig klar geworden, was die Deutschen an Til Eulenspiegel finden. Er ist ein ungezogener Junge, der anderen das Leben schwer macht, klaut und böse ist. Nicht einmal am Ende sieht er sein schlechtes Benehmen ein. Durch die Geschichte hindurch sieht man seine Scherze, Streiche und die Schadenfreude, die er empfindet, wenn andere Leute leiden. Auch wenn er als Metapher für eine Gruppe Bürger im Mittelalter steht, so finde ich seine Streiche gemein, gefährlich und fies. Auch denke ich, dass “Til Eulenspiegel” kein Kinderbuch sein sollte, denn ich hatte als Kind Angst davor und fühlte mich unbehaglich.

Die Märchen der Brüder Grimm: Auch wenn Märchen weder Bücher noch sonst eine einzelne Geschichte sind, haben sie mir nie gefallen. Ich fand die Endung der Märchen oft sehr traurig, wie beispielsweise “Das Mädchen mit den Schwefelhölzern”. Genau wie bei “Til Eulenspiegel” finde ich, dass Märchen meist nicht für kleine Kinder geeignet sind.

Es gibt nichtsdestotrotz einige Märchen, die mir gefallen haben, wie zum Beispiel “Die Bremer Stadtmusikanten” oder “Des Königs neue Kleider”. Auch fand ich die Disney Verfilmungen oft besser als die eigentlichen Geschichten, da sie kinderfreundlicher und lustiger waren.

Die 5 besten Bücher 2017

2017 war ein Jahr, in dem viel passiert ist: Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten, der Brexit wird weiter diskutiert und Deutschland hat neu gewählt – oder es jedenfalls versucht, denn eine neue Regierung gibt es immer noch nicht.

Doch nicht nur in der Politik war 2017 ein nervenaufreibendes Jahr, sondern auch bei Büchern. Hier die meiner Meinung nach besten Bücher, die 2017 erschienen sind:

1. Rat der Neun – Gezeichnet von Veronica Roth: Nachdem ich die Serie Divergent nicht ganz so überzeugend fand, hat mich diese Serie von Grund auf um die Finger gewickelt. Es spielt in einer Zeit, in der auf allen Planeten Menschen leben und alle Menschen eine Lebensgabe haben, die ihre Zukunft bestimmt. Cyra, die Schwester des tyrannischen Herrschers Ryzek, besitzt die Gabe, anderen Leuten Schmerzen zufügen. Doch während Ryzek sie für sich einsetzt, stirbt Cyra fast an den Schmerzen, denn nicht nur andere spüren sie unter ihrer Berührung, sondern auch sie selbst. Als Ryzek dann zwei Brüder gefangen nimmt, merkt er, dass der eine Bruder Cyra helfen kann, indem er sie berührt. Der eine Bruder wird gefangen gehalten, der andere – Akos – muss Lyra dienen. Akos setzt alles daran, sich und seine Familie aus Ryzeks Macht zu befreien. Er hat nicht damit gerechnet, in Cyra eine Verbündete zu finden. Gemeinsam sind sie entschlossen, gegen Ryzek kämpfen, doch er hat beide in der Hand und seine Macht reicht weiter, als sie denken …

2. Lord of Shadows von Cassandra Clare: In dem zweiten Buch der Serie Die Dunklen Mächte aus der Welt der Schattenjäger müssen Emma und Julian ein magisches Buch finden, dass ihnen helfen wird, sich nicht durch ihre verbotene Liebe zu töten. Auch Julians älterer Bruder ist aus seiner Gefangenschaft bei der Wilden Jagd zurückgekehrt und kämpft mit ihnen für ein Freiheitsrecht der Feen, die seid dem Dunklen Krieg keine Rechte mehr haben. Doch nicht nur Julians Bruder ist zurückgekehrt, sondern auch Annabel Blackthorn, die einst tot war, bis man sie von den Toten zurückholte. Sie ist nicht nur zurück, sie scheint auch böse Geheimnisse mit sich zu bringen… (siehe erster Band, Lady Midnight)

3. Goldener Käfig von Victoria Aveyard: Mare befindet sich im dritten Teil der Serie Die Farbe des Blutes in der Hand des bösen Königs Maven, der sie um keinen Preis aufgeben will. Zusammen mit der Scharlachroten Garde muss Cal versuchen sie zu befreien, oder der Kampf gegen die silberne Herrschaft ist verloren. Doch nicht nur die Rebellen planen einen Krieg: Mavens Armeen sind auf dem Vormarsch und werden vor Nichts und Niemandem halt machen, bis sie die Rebellen getötet haben… (Siehe erster Band, die Rote Königin)

4. Skythe von Neal Shusterman: In einer Welt die Krankheit und den Tod schon besiegt hat, die einen wieder regenerieren kann, wenn man sich von einem Haus stürzt lebt die 17 jährige Citra. Als sie eines Tages zusammen mit dem Jungen Ronan ausgewählt wird, eine Ausbildung zum Skythe zu machen, stellt sich ihre Welt kopf. Sie soll ein Skythe werden? Jemand, der die Menschen tötet, damit es keine Überbevölkerung gibt? Das kann sie sich kaum vorstellen, doch zum Schutz ihrer Familie nimmt sie die Herausforderung an und erfährt so manche dunkle Geheimnisse über die Hüter des Todes…

5. Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson: Als Lia erfährt, dass sie als älteste Prinzessin von Morrighan einen fremden Prinzen heiraten muss – der wohlmöglich auch noch steinalt ist – beschließt sie, zusammen mit ihrer Zofe zu fliehen. In einem kleinen Ort fangen die beiden Mädchen ein neues Leben als Kellnerinnen in einer Taverne an, doch sie bleiben nicht lange allein… Zwei junge Männer kommen gleichzeitig in das Dorf, indem Lia arbeitet, doch was sie nicht weiß: der eine ist jener Prinz, den sie heiraten sollte und der andere ist ein Killer, der sie töten soll…